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GoLite Ion 2010 – Limited Edition

Ich denke GoLite hat mit dem Ion in der Version 2010, schon das Beste aus seinem Produkt herausgeholt.

Soweit ich informiert bin, handelt es sich bei diesem Modell um eine Limited Editon, welche nur auf dem europäischen Markt vertrieben wurde.

Der GoLite Ion  ist schon sehr in die Nähe der Rucksäcke ohne viel Schnickschnack, aber mit gutem Komfort gekommen.

Ich (189 cm) habe ihn in der Größe L mit einem Gewicht von nachgewogenen 294 g.

Pur ohne Außentaschen oder sonstige Befestigungsmöglichkeiten…  Da kann man aber mit MYOG sicher wieder etwas beitragen, wenn man denn möchte.

Das ich die Trekkingstöcke im Inneren transportiere ist nicht optimal, aber eine einfache Lösung. Bei Regen würde das Wasser so schnell einen Weg in den Pack finden. Bin gerade auf der Suche nach einer Lösung, ohne das ich etwas annähen oder verändern muss.

Er ist sehr sauber verarbeitet und ausreichend vom Volumen (26 Liter) her, für kleine Touren oder zur „Jeden Tag Benutzung“.

Dank gut geschnittener Schultergurte, einfachem Hüftgurt und mir sehr nützlichem Brustgurt, wird er für mich sicher zum Klassiker werden, welcher an ältere Modelle à la Gust oder Jam anknüpfen kann.

Innen habe ich Platz für z.B. folgende Ausrüstung gefunden:                                    TAR Z-Lite (gekürzt auf 10 Elemente), Ray-Way Tarp, Bodenplane, WM SummerLite, Snowpeak 900, Bushcooker LT2 Stove, Trekmates Bivvi Bag, Windbreaker, Leki Carbon UL, Essen und Trinken usw…

Es geht doch echt eine Menge Ausrüstung rein und meine Befürchtung, dass er nicht genug Platz bietet, war sehr schnell verflogen.

Abgedeckter Zwei-WegeReißverschluss

Durchführung für ein Trinksystem und Schlaufe zum Aufhängen

Brustgurt mit Signalpfeife, sollte an keinem Pack fehlen

294 g.

Und auch GoLite geht hier einen Schritt weiter in die richtige Richtung.  „RECYCLED CONTENT“ lautet das Motto.

Ich hoffe das GoLite den Ion im Programm behält, da er wirklich solide und grundlegend eine prima Anschaffung ist.

Mehr dazu auf sicher nach längerer Benutzung…

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Kleine Taschen Leicht und Praktisch

Meine kleine Tasche möchte ich auf Tour und im Alltag nicht mehr vermissen.

Ich hatte 2006 bei einem Job das Problem, meine oft benötigten kleinen Materialien sofort zur Hand haben zu müssen. Da kam mir diese Tasche, in welcher ich normalerweise Stifte aufbewahrte, genau richtig.

Meine erste Tasche war von (1) Tatonka, welche dann durch die (2) Eagle Creek Pack-It® Sac ersetzt wurde. Nun bin ich bei der (3) Exped Vista A6 gelandet.

Mit kleinen und leichten Karabinern kann man sie fast überall schnell und einfach befestigen. Dafür habe ich die Niteize S-Biner (Stück 3 Gramm) genutzt und die Originalen aus Kunststoff entfernt.

Oft hat man Kleinigkeiten, die in der Hosentasche nerven, aber trotzdem schnell zur Hand sein müssen.

Trage ich eine Hose mit Gürtelschlaufen, dann befestige ich sie dort. Am Rucksack gibt es auch diverse Möglichkeiten zur Fixierung.

Die legendären Paclite Boys

Die Tatonka wiegt in der Größe XS  23 g.  Sie ist leicht wasserabweisend ausgestattet, aber nicht dicht.

Die Eagle Creek Pack-It® Sac ist etwas größer, leicht wasserabweisend und bringt 28 g auf die Waage.

Meine EXPED Vista A6 ist noch ein kleines Stück größer, wobei die Nähte abgetapt sind, einen wasserfesten Reißverschluss besitzt und damit spritzwasserdicht ist. Diese wiegt 24 g.

Spritzwasserfester Reißverschluss

Abgetapte Nähte

Transparenz

Meine Empfehlung geht an die EXPED Vista A6, da diese durch ihre Spritzwasserdichtigkeit bisher jedem Regenschauer zuverlässig standgehalten hat. Sie ist gut verarbeitet und durch ihr transparentes Material ist der Inhalt prima zu erkennen.

Hier mal zwei Möglichkeiten zur Fixierung am Rucksack…


Western Mountaineering HotSac Vapor Barrier Liner VBL

Jetzt schon an die kalte Jahreszeit denken und die Ausrüstung optimieren.

Letzten Winter war ich mit einer zusammengeklebten Rettungsdecke als      Vapor Barrier Liner (VBL) unterwegs.

Von der Funktion her klappte es damit fast problemlos, nur die Haltbarkeit ließ zu wünschen übrig. Auch färbte die goldene Beschichtung bei Feuchtigkeit sehr schnell ab und verlieh seiner Umgebung damit eine blutfarbige Schleimschicht…

Für die Zukunft habe ich mich nun für den HotSac von Western Mountaineering entschieden.

Mit einem Preis von EUR 85,00  schon ein finanzielles Schwergewicht, dafür entspricht das Material und die Verarbeitung jedoch der Spitzenklasse.

Die Nähte sind nicht versiegelt, aber von der Dichtigkeit her mache ich mir keine Sorgen, da sich die meiste Feuchtigkeit eh in der Kleidung und der Oberfläche des VBL sammelt…

Gewicht:  137  g

Mehr Informationen und ein ausführlicher Test mit Bericht wird bei entsprechenden Temperaturen folgen…

Die Hülle ist fest angenäht und gleichzeitig der Fußberich.                           Komprimiert hat der HotSac die Grösse einer Faust.

Die Länge beträgt 195 cm.

Die Breite im Einstiegsbereich beträgt 77 cm.

Schnur mit Tanka zum regulieren der Weite im oberen Bereich.

Feinstes Ripstopp Nylon Material.

Gerade geschnittener Einstiegsbereich.

Zusätzliche Isolierung durch Alu-Bedampfung von innen.

Dünnes aber recht robustes Material.

Für den Transport kommt der Klettverschluss zum Einsatz. Dieser ist aber nicht unbedingt notwendig.

Komplett liegt das Gewicht bei von mir nachgewogenen 137 Gramm.

 

Ein Testbericht wird folgen…


The StickPic

Ahoi!

2009 hatte ich meinen StickPic direkt in den USA bestellt. Dann nach seiner Ankunft aber leider nicht lange Freude an ihm. Nach nur zwei Tagen war er wie vom Erdboden verschwunden. Wo auch immer du bist, ich grüsse dich!

Nun denn, endlich ist der StickPic auch bei uns erhältlich und zwar Henrik vom Trekking-Lite-Store vertreibt ihn alleinig hier in Deutschland.

DiesesWochenende geht es mit Andi  nach Ratzeburg wo wir auf Quasinitro treffen werden, um ihn ein Stück seines Weges zu begleiten.

Dort werde ich den StickPic ausgiebig testen und darauf folgend hier berichten…

Leki Makalu Carbon Ultralite mit Gossamer Gear Lightrek Grips

*****

Das der Leki Makalu Carbon Ultralite mein Lieblings Trekking-Stock ist, war ja schon länger klar.

Es gab an dieser Liebesbeziehung leider nur einen Fehler, und zwar war der Griff mir zu klein.

Daher sollte etwas Passendes her, welches es aber von Leki leider nicht als Ersatzteil gibt.

Auch beim Angelbedarf und diversen anderen Händlern hatte ich nichts berauschendes gefunden.

Da kam mir doch quasinitro mit seinem Angebot genau recht.

Gossamer Gear Lightrek Grips.  Gewicht 13 – 14 Gramm das Stück.

Ruckzuck waren die wunderbaren Teile bei mir und ich bastelte auch gleich los…

Als erstes mussten die Griffe ja runter und das stellte sich als nicht gerade einfach raus.

Angeblich sind die Griffe verklebt und sollen sich bei stärkerer Wärme lösen.

Auf der Seite von Sportolino.de gibt es eine kurze Anleitung dafür.

Also ab ins Wasser damit, aber nicht heisser als 80°C, da Carbon dieses nicht verträgt.

Nach fünf Minuten holte ich die Teile raus um die Griffe abzuziehen und… nichts ging.

In meiner Ungeduld kam rasch das Messer und der Fön zum Einsatz und… ab.

Nun denn, mit etwas Schleifpapier die recht scharfe Kante stumpf geschliffen und zum Test die neuen Griffe rauf.

Dieses war aber nicht so einfach und so kam etwas Haarspray zum Einsatz um die Angelegenheit gleitfähiger zu machen.

Als Nebeneffekt hat Haarspray auch noch den Vorteil, dass  er nach raschem Trocknen den Griff am Carbonstab fixiert, ähnlich wie man es von Fahrradgriffen am Lenker her kennt.

So, nun habe ich super passende und vor allem noch leichtere Griffe auf meinen Leki´s.

Die Handschlaufen hatte ich ja eh schon lange abgeschnitten, da diese nur nervten und sowieso nicht genutzt wurden.

Vorher:  339 Gramm                 Nachher: 282 Gramm

Mountain Laurel Designs – Revelation Pack Cuben

*****

Da ich schon länger auf einen guten Cuben Pack meine Augen gerichtet hatte, musste ich nun zuschlagen.

Ein paar Cuben Packs hatte ich bisher schon in den Händen, jedoch waren diese von der Verarbeitung her leider nicht so der wahre Jakob. Marken nenne ich da mal lieber nicht…

Der Mountain Laurel Designs – Revelation Pack ist sehr ordentlich verarbeitet und trägt sich absolut komfortabel.

Alles sehr funktionell gestaltet und ohne Schnickschnack, denn darauf kam es mir besonders an.

Eine grosse Frontnetztasche, um schnellen Zugriff auf z.B Regenbekleidung zu haben. Grundsätzlich kommt dort auch mein Tarp rein.

Die Trekking-Stöcke passen wunderbar in die Seitentasche, wo sie sicher und schnell fixiert werden können.

Die Schulterträgergurte sind durch ihre Vorformung und der recht guten Polsterung sehr angenehm zu tragen.

Der Boden ist ebenfalls aus Cuben ohne Verstärkung  und darum muss hier besonders sorgsam mit dem Pack umgegangen werden.  

Sehr gut einstellbarer und  sitzender Hüftgurt…

Der Verschluss. Drei Druckknöpfe und zwei sich kreuzende Gummizüge.

Anders als bisher, habe ich nun mal den „Burrito Style“ angewendet und meine Matte nach innen verlegt.

Siehe da, es funktioniert doch ganz gut für mich, denn bisher kam meine Matte außen ran und fertig.

Nun denn, der Pack bringt 202 Gramm auf die Waage und hat ein Volumen von ca. 38 Liter.

Feines Teil!

Heringe immer nur Ultralight?

*****

Gerade bei den Heringen hatte ich schnell bemerkt,

dass nicht immer das Leichteste auch das Sinnvollste ist.

Bei mir findet regelmässig ein Gemisch aus diversen Heringen seinen Weg in den Boden.

Nicht immer steht einem der optimale feste Grund an seinem Camp zur Verfügung.

Ich hatte meist einfach die normalen V-Alu-Heringe dabei,

ärgerte mich immer über total verbogene Teile,

nahm sie dann aber beim nächsten mal trotzdem wieder mit…

Meine Mischung für mein 3 x 3 Tarp besteht zur Zeit aus:

4 x  MSR Ground Hog Stake  ( je 15.o g / 192 mm)

4 x Titanium Shepherd’s Hook   ( je 6.0  g / 154 mm )

Die MSR sind zwar mit 15 g relativ schwer, dafür aber auf normalem Wege nicht kaputt zu bekommen.

Sie hielen in fast 90% der von mir vorgefundenen Böden.

Selbst im Schnee funktionierten sie quer eingegraben ohne Probleme.

Die feinen aus Titanium taugen nicht nur um sie in den Boden zu treiben,

sondern werden auch gerne schon mal als kleiner Fleischspiess über dem Feuer verwendet.

Allerdings ist dann der rote Schrumpfschlauch, welcher zur besseren Sichtbarbeit dient, nicht vorhanden…