Archiv der Kategorie: Gear

Mountain Laurel Designs TrailStar – Mein Eindruck

So, nun wurden einige Nächte und Stunden unter dem TrailStar verbracht.
Mit zwei Personen plus Wauwau und einigem Gepäck, war der verfügbare Platz trotz bis auf dem Boden abgespannten TrailStar, noch völlig ausreichend.
Ich bin sehr glücklich das Teil in der grauen Farbe bekommen zu haben, da es nicht den Zustand des Wetters verschönert, wie es bei dem Gelben meiner Meinung nach der Fall ist.
Mit nun etwas Übung beim Aufbau und Hier und Da kleinen Kniffen, steht das Teil nun fast faltenfrei und aufregend elegant im Gelände. Auch mehrmals nachspannen wie bei meinem Tarp war absolut nicht notwendig. Genial!
Kondenstechnisch hatte ich auch noch keine nennenswerten Probleme bemerken können, oder besser gesagt gar keine.
Dank Versiegelung der Nähte mit SilNet oder sowas, tropfte es auch bei stärkerem Regen nicht in den Innenraum.
Ich habe nun auch die mitgelieferten Abspannleinen gegen dünnere ausgetauscht, da ich das Gefühl hatte nicht wirklich optimal und problemlos abspannen zu können. Bei mir darf nichts klappern und wiederspänstig in der Anwendung sein. Da bin ich ein Gearspießer!
Die Verarbeitung und Idee des TrailStar ist wirklich sehr gut und durchdacht.
Auf einzelne Details muss ich wohl nicht genau eingehen, da ja eigentlich reichlich Informationen im Netz zu finden sind.
Wenn ich jetzt so nachdenke, dann könnte es das TrailStar gerne auch noch eine Nummer größer geben. Oder hatte ich da nicht mal Etwas gelesen, dass da Sowas in Planung ist?
Wenn ihr Fragen habt, schreibt!

Hier noch ein paar Bilder…

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Black Diamond – Ultra Distance Trekking Z Pole

Da ich ja dieses Jahr auch ein paar Läufe machen werde, war ich auf der Suche nach Wanderstöcke, welche sich während des Laufens schnell und unkompliziert zusammen- und auseinanderbauen lassen.

Bekommen habe ich nun faltbare, und zwar die  Ultra Distance Trekking Pole aus der neuen Z-Pole Serie von Black Diamond.

Hier ein kleiner erster Überblick, welcher in den nächsten Wochen aktualisiert wird.

Bilder zum vergrößern bitte anklicken…

In der leichten Transporttasche (15 Gramm)

Gefaltet (Rohre aus 100% Carbon)

Das Gummi hat nichts mit der Spannung zu tun, es dient zur reibungslosen und zielgenauen Zusammenführung der Rohre. Im Inneren verläuft das Spannseil, welches sich durch drehen an einer Spannschraube im unteren Segment von der Spannung her verstellen lässt.

Die Stöcke lassen sich zum Reinigen relativ einfach auseinandernehmen.

Gute direkte Führung ohne scharfe Kanten

Einrastmechanismus (Auf Federbasis).

Kompaktes Design

Austauschbare  Carbid-Spitze

Noch nicht ganz fest angezogen, rastet dann aber ein und hält sicher

Draufsicht

Sehr guter Halt, aufgrund durchdachter Gestaltung. Obwohl schmaler vom Durchmesser her, auch für größere Hände prima greifbar.

…mit Schlaufe (zur besseren Ansicht von Oben eingestiegen) 😉

Die Schlaufe ist relativ einfach durch herausdrücken des Stiftes austauschbar.

Hmmm

Ready to go

Ein längerer Testlauf steht ja noch aus, und es wird sich zeigen wie die Teile dieses mitmachen werden. Ich berichte und bin aber schon jetzt begeistert…

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Da die Stöcke sich in der Länge nicht verstellen lassen, muss man die für sich am besten passende Länge herausfinden.                                                                                  Kleine bewährte Formel: 0,68  multipliziert mit eigener Körperlänge.                  Z.B. : Ich (189 cm)   x 0.68 = 128,52 cm , also 130 cm.  Dran denken, es kommen ja auch noch die Schuhe dazu, welche ja auch noch ein paar Zentimeter ausmachen.

276 Gramm das Paar, bei 130 cm Länge und einem Packmaß von 43 cm.

100 cm = 33 cm = 260 g (Herstellerangabe)
110 cm = 36,5cm = 265 g (Herstellerangabe)
120 cm = 39,5 cm = 270 g (Herstellerangabe)
130 cm = 43 cm = 276 g (selbstgewogen)
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Bei  Tara Poky auf http://www.goout.hk gibt es auch noch prima Detailbilder.

SILVA SIJU – Kleines Licht für Unterwegs

Auf der Suche nach einer weiteren leichten und kleinen Kopflampe, bin ich auf die neue Silva Siju gekommen.

28 Gramm Gewicht, inklusive Batterien (2 x CR2032), ist schon ein wirklich guter Wert.

Das Kopfband ist angenehm zu tragen und einfach verstellbar.

Das Gehäuse ist recht robust und wird so schnell keinem Crash zum Opfer fallen.

Die Verstellschnalle ist gleichzeitig auch das Tool  zum öffnen des Batteriefachs.

Einschalten lässt sich die Silva durch etwas längeren Druck auf die Front des Gehäuses. 2 LED mit 3 Leuchtmodi besitzt das Teil und zwar „volle“ Leistung ( ca.16 Lumen), gedimmt ( ca.10 Lumen) und Blinklicht.

Mein Urteil: Gute und recht günstige Kopflampe, welche für das Lager und als Notlampe sehr gut zu gebrauchen ist. Die Leuchtweite soll 15 Meter betragen, langt also um die nähere Umgebung auszuleuchten. Praktischerweise lässt sie sich in dem fest angebrachten Cocoon-Netzbeutel einpacken.

Eine Alternative ist die Petzl e+LITE, welche ich aufgrund der etwas stärkeren Helligkeit (3 x weiße LED) und der zusätzlichen roten LED weiterhin vorziehen werde. Tagtäglich habe ich aber  seit einigen Jahren die Photon Micro dabei…


Die Silva Siju kann ich aber durchaus empfehlen, da sie preislich günstig ist und auch recht ausdauernd in der Brenndauer, ca. 44 Stunden bei ca. 10 Lumen.

Meine Bestellquelle, welche ich auch für andere leichte Ausrüstung uneingeschränkt empfehlen kann:  www.trekking-lite-store.com

 

 

Kleine Taschen Leicht und Praktisch

Meine kleine Tasche möchte ich auf Tour und im Alltag nicht mehr vermissen.

Ich hatte 2006 bei einem Job das Problem, meine oft benötigten kleinen Materialien sofort zur Hand haben zu müssen. Da kam mir diese Tasche, in welcher ich normalerweise Stifte aufbewahrte, genau richtig.

Meine erste Tasche war von (1) Tatonka, welche dann durch die (2) Eagle Creek Pack-It® Sac ersetzt wurde. Nun bin ich bei der (3) Exped Vista A6 gelandet.

Mit kleinen und leichten Karabinern kann man sie fast überall schnell und einfach befestigen. Dafür habe ich die Niteize S-Biner (Stück 3 Gramm) genutzt und die Originalen aus Kunststoff entfernt.

Oft hat man Kleinigkeiten, die in der Hosentasche nerven, aber trotzdem schnell zur Hand sein müssen.

Trage ich eine Hose mit Gürtelschlaufen, dann befestige ich sie dort. Am Rucksack gibt es auch diverse Möglichkeiten zur Fixierung.

Die legendären Paclite Boys

Die Tatonka wiegt in der Größe XS  23 g.  Sie ist leicht wasserabweisend ausgestattet, aber nicht dicht.

Die Eagle Creek Pack-It® Sac ist etwas größer, leicht wasserabweisend und bringt 28 g auf die Waage.

Meine EXPED Vista A6 ist noch ein kleines Stück größer, wobei die Nähte abgetapt sind, einen wasserfesten Reißverschluss besitzt und damit spritzwasserdicht ist. Diese wiegt 24 g.

Spritzwasserfester Reißverschluss

Abgetapte Nähte

Transparenz

Meine Empfehlung geht an die EXPED Vista A6, da diese durch ihre Spritzwasserdichtigkeit bisher jedem Regenschauer zuverlässig standgehalten hat. Sie ist gut verarbeitet und durch ihr transparentes Material ist der Inhalt prima zu erkennen.

Hier mal zwei Möglichkeiten zur Fixierung am Rucksack…


GoLite Day Pack – Old School Rucksack

GoLite Day Pack.

Gestaltet wurde der Pack von dem Urvater der „Ultraleicht Bewegung“,      nämlich Ray Jardine.

Absolut robust

Der GoLite Day Pack ist ein bereits sehr gesuchter und aus dem Handel schon seit einigen Jahren verschwundener Rucksack. Es handelt sich um den kleinen Bruder von dem wohl etwas eher bekannteren „Breeze“.

Sehr selten wird er mal gebraucht angeboten und wenn, dann zu einem Preis welcher einem die Tränen in die Augen treibt. Ja, und dann noch in der richtigen Größe finden…

Ich habe nicht genau rausgefunden ob er „DayPack“ oder nur „Day“ heißt. Leider keine Bezeichnung vorhanden. Denke aber er wird nur als „Day“ Pack bezeichnet.

Wer mehr weiß, immer her damit.

Soweit ich weiß, wurde er in zwei Rückenlängen verkauft, M und L.

Es gab ihn in Grün, Schwarz und Rot. Die letztere Farbe ist wohl eher selten anzutreffen.

Meinen habe ich 2002 in den USA erworben und bin sehr happy ihn nicht in der Euphorie, welche in der Folgezeit beim Erwerb von noch leichteren Packs Einzug gehalten hat, verkauft zu haben.

Absolut simpel ausgestattet, jedoch vom Schnitt und den Details her ein fast perfekter Pack.

Wer ihn schon einmal getragen hat, gibt ihn nicht mehr her.

Diese Robustheit und gute Verarbeitung gab es wohl nur am Anfang und ist heutzutage leider nicht mehr häufig anzutreffen.

Das Material ist feines aber robustes Spectra Ripstop Nylon und von der Haptik her sehr angenehm.

Die Breite des Schultergurtes beträgt 7 cm und hat eine Stärke von ca. 1,3 cm. Straff, aber angenehm gepolstert.

Einen Brustgurt gibt es leider nicht. Ich habe mir aber einen angebaut, da mir dieser sehr wichtig ist. Er hält so den Pack immer sicher auf den Schultern.

Auch ein Hüftgurt ist nicht vorhanden, welcher mir aber auch absolut nicht fehlt. Wofür auch bei dieser Größe?

Zwei Seitentaschen, welche aus sehr robustem Netzgewebe bestehen und jeweils locker eine 1 Liter PET-Flasche aufnehmen können. Diese gehen bis zum Boden. Ich nutze eine Seite für die Trekking-Stöcke, welche Dank einer Schlaufe oben am Pack, dort sicher transportiert werden können. Diese Schlaufe befindet auf beiden Seiten.

Eine Fronttasche, ebenfalls aus Netzgewebe und hier passt nun wirklich jede Menge Ausrüstung rein.

Dinge welche man schnell griffbereit haben möchte oder Sachen die aufgrund von Feuchtigkeit nicht unbedingt im Pack verstaut werden sollten, sind hier bestens aufgehoben.

Der Pack wird oben mit einem Zugband verschlossen und einem Tanka in seiner Position gehalten.

Zusätzlich gibt es noch ein Gurtband mit Klickverschluss welches in der Länge regulierbar ist. Hier kann  auch sehr gut und recht sicher die Isomatte befestigt werden.

Er hat in der Größe L ein Innenvolumen von 33 Liter und bringt 352 g auf die Waage.  

Fortsetzung folgt!

The StickPic

Ahoi!

2009 hatte ich meinen StickPic direkt in den USA bestellt. Dann nach seiner Ankunft aber leider nicht lange Freude an ihm. Nach nur zwei Tagen war er wie vom Erdboden verschwunden. Wo auch immer du bist, ich grüsse dich!

Nun denn, endlich ist der StickPic auch bei uns erhältlich und zwar Henrik vom Trekking-Lite-Store vertreibt ihn alleinig hier in Deutschland.

DiesesWochenende geht es mit Andi  nach Ratzeburg wo wir auf Quasinitro treffen werden, um ihn ein Stück seines Weges zu begleiten.

Dort werde ich den StickPic ausgiebig testen und darauf folgend hier berichten…

Leki Makalu Carbon Ultralite mit Gossamer Gear Lightrek Grips

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Das der Leki Makalu Carbon Ultralite mein Lieblings Trekking-Stock ist, war ja schon länger klar.

Es gab an dieser Liebesbeziehung leider nur einen Fehler, und zwar war der Griff mir zu klein.

Daher sollte etwas Passendes her, welches es aber von Leki leider nicht als Ersatzteil gibt.

Auch beim Angelbedarf und diversen anderen Händlern hatte ich nichts berauschendes gefunden.

Da kam mir doch quasinitro mit seinem Angebot genau recht.

Gossamer Gear Lightrek Grips.  Gewicht 13 – 14 Gramm das Stück.

Ruckzuck waren die wunderbaren Teile bei mir und ich bastelte auch gleich los…

Als erstes mussten die Griffe ja runter und das stellte sich als nicht gerade einfach raus.

Angeblich sind die Griffe verklebt und sollen sich bei stärkerer Wärme lösen.

Auf der Seite von Sportolino.de gibt es eine kurze Anleitung dafür.

Also ab ins Wasser damit, aber nicht heisser als 80°C, da Carbon dieses nicht verträgt.

Nach fünf Minuten holte ich die Teile raus um die Griffe abzuziehen und… nichts ging.

In meiner Ungeduld kam rasch das Messer und der Fön zum Einsatz und… ab.

Nun denn, mit etwas Schleifpapier die recht scharfe Kante stumpf geschliffen und zum Test die neuen Griffe rauf.

Dieses war aber nicht so einfach und so kam etwas Haarspray zum Einsatz um die Angelegenheit gleitfähiger zu machen.

Als Nebeneffekt hat Haarspray auch noch den Vorteil, dass  er nach raschem Trocknen den Griff am Carbonstab fixiert, ähnlich wie man es von Fahrradgriffen am Lenker her kennt.

So, nun habe ich super passende und vor allem noch leichtere Griffe auf meinen Leki´s.

Die Handschlaufen hatte ich ja eh schon lange abgeschnitten, da diese nur nervten und sowieso nicht genutzt wurden.

Vorher:  339 Gramm                 Nachher: 282 Gramm